Welchen Schutz bietet eine Cyber Versicherung?

Die Cyber-Versicherung schützt vor den finanziellen Folgen nach einem Angriff aus dem Internet. Sie empfiehlt sich besonders für Unternehmen, die auf ihre IT angewiesen sind und wichtige Firmendaten wie auch sensible Kundendaten digital verarbeiten. Um bei einem Hacker-Angriff gut versichert zu sein, ist ein genauer Blick auf die Leistungen der Police unerlässlich. Denn eine Cyber-Versicherung kann bei einer Vielzahl digitaler Gefahren Schutz bieten.

210325_Welchen_Schutz_bietet_eine_Cyber_Versicherung

 

Gefahren im Netz: Schützt eine Cyber-Versicherung?

Die Cyber-Versicherung ist eine Police, die Unternehmen wie auch Privatpersonen gegen Schäden absichert, die aus Hacker-Angriffen und anderen Internetrisiken resultieren. Schadstoffsoftware stellt eine der größten Gefahren dar. Denn sie gelangt durch Spammails in die interne IT und kann Systeme tagelang lahmlegen. Phishing in E-Mails und auf Webseiten ist vor allem für Firmen gefährlich, die mit sensiblen Daten arbeiten. Denn dabei versuchen die Angreifer Daten anderer Personen wie Kreditkartennummern und Adressen abzugreifen. Immer häufiger kommt es auch zu Lösegeldforderungen, bei denen die Täter nicht nur die EDV schädigen. Sondern ihre Opfer zusätzlich erpressen, die Daten weiterzugeben oder ihre Systeme zu sperren.

 

Ein Anti-Viren-Programm und präventive Maßnahmen gehören zur Grundvoraussetzung, um sich vor diesen Gefahren zu schützen. Doch können selbst die besten Programme nicht alle Viren und Trojaner abfangen. Auch ist eine Schadstoffsoftware selten auf den ersten Blick erkenntlich, wenn sie sich in einem E-Mail-Anhang verbirgt. Eine gute Cyber-Versicherung kann Sie zwar nicht vor diesen Gefahren bewahren, aber im Schadensfall finanziell absichern. Ein umfangreicher Versicherungsschutz ist dafür unerlässlich.

 

Was ist bei einer Cyber-Versicherung versichert?

Was bei einer Cyber-Versicherung versichert ist, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Generell sollte der Versicherungsschutz immer auf den eigenen Bedarf angepasst sein.

Eine Cyber-Police deckt Eigenschäden und Fremdschäden. Zu den Eigenschäden gehören beispielsweise durch Viren beschädigte Systeme, die Löschung von Daten und eine vorübergehende Betriebsschließung. Fremdschäden entstehen, wenn Dritte wie Lieferanten oder Kunden geschädigt werden. Zum Beispiel, wenn sie Schadensersatzansprüche erheben, weil ihre Kreditkartendaten gestohlen oder sensible Daten falsch verschickt wurden.

 

Zu den Standardleistungen der Cyber-Versicherung gehören üblicherweise:

 

  • Absicherung von Eigenschäden, die durch Hacker-Angriffe und weitere kriminelle Handlungen im Internet entstanden sind
  • Ausgleich von Haftpflichtansprüchen Dritter
  • Kostenerstattung für die Entfernung rufschädigender Inhalte aus dem Netz
  • Kostenübernahme und Unterstützung bei der Wiederherstellung von Systemen und Daten nach einem Cyber-Angriff
  • IT-Forensik und Ermittlung
  • Entschädigung bei einer vorübergehenden Betriebsunterbrechung aufgrund eines Hacker-Angriffs
  • Unterstützung bei Cyber-Erpressung
  • Absicherung bei Vertragsstrafen und Verletzung von Geheimhaltungs- und Datenschutzverpflichtungen

 

Weitere Leistungen umfangreicherer Tarife

  • Lösegeldzahlung bei Cyber-Erpressung
  • Schäden an Hardware
  • Kostenübernahme behördlicher Verfahren
  • Zahlungsmittelschäden
  • Absicherung bei Bedienfehlern an IT-Systemen
  • Vorsatz durch Mitarbeiter
  • Versehentliche Weiterverbreitung von Schadstoffsoftware
  • Prävention

 

Leistungsstärkere Tarife decken weitere Gefahren ab. Sie unterstützen ihre Kunden nicht nur bei Erpressungsversuchen, sondern kommen auch für die Lösegeldzahlung auf. Zudem können Sachschäden an der IT-Hardware und Zahlungsmittelschäden durch das Abgreifen von Bank- und Kreditkartendaten mitversichert sein.

Einige Versicherer bieten darüber hinaus präventive Maßnahmen. Diese umfassen die Schulung von Mitarbeitern im sicheren Umgang mit der EDV und das Aufrüsten der IT. Auch die Erstellung eines Krisenplans und das Krisenmanagement im Schadensfall können zum Leistungsspektrum der Cyber-Versicherung gehören.

Die Deckungssumme für einen lückenlosen Versicherungsschutz

Der Leistungsumfang der Cyber-Police wird dem individuellen Bedarf des Unternehmens angepasst. Dies gilt auch für die Deckungssumme. Denn entscheidend für einen guten Versicherungsschutz sind nicht nur die versicherten Gefahren. Sondern auch die Versicherungssumme.

Die Höhe der optimalen Deckungssumme ist von dem individuellen Bedarf des Unternehmens abhängig. Sie wird anhand der Tätigkeit, dem Umsatz, der Anzahl der Mitarbeiter, den Instandsetzungskosten und den vorhandenen Risiken festgelegt. Dabei sind auch individuelle Faktoren zu berücksichtigen. Mitunter, ob eine interne IT-Abteilung im Schadensfall verfügbar ist oder ob die Wiederherstellung durch eine externe Firma erfolgen muss. Eine umfangreiche Beratung im Hinblick auf die zu versichernden Risiken sowie einer bedarfsgerechten Versicherungssumme ist entscheidend für einen lückenlosen Versicherungsschutz.

Die Cyber-Versicherung der albfinanz

Die albfinanz GmbH ist seit 2019 Teilnehmer der Allianz Cybersicherheit, einer Initiative des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Wir möchten gemeinsam mit vielen weiteren Teilnehmern die Cyber-Sicherheit in Deutschland verbessern. Alle Unternehmen, die eine Cyber-Versicherung über albfinanz abschließen, werden von unserem Team umfangreich beraten und eng betreut. Unsere Cyber-Experten sind nicht nur immer up to date, sie analysieren auch Ihren individuellen Bedarf. So können sie eine kompetente, verlässliche und ganzheitliche Beratung ermöglichen.